Jugendliche versammelten sich zum Jugendtag in Ákos

Jugendliche versammelten sich zum Jugendtag in Ákos
Am 25. April fand in Ákos ein Jugendtag statt, an dem fast 130 Jugendliche aus mehreren Gemeinden der Reformierten Kirchenregion Nagykároly sowie aus den umliegenden Kirchenregionen teilnahmen.

Das Programm wurde vom Jugendmitarbeiter Gál Krisztián Rudolf eröffnet, der seine Freude darüber ausdrückte, dass auch dieses Jahr wieder viele Jugendliche gekommen waren. Dechant Tolnay István begrüßte die Jugendlichen mit dem Bibelwort aus 2. Korinther 1,13 und sprach über die Bedeutung der Freiheit. Er betonte, dass Freiheit für junge Menschen oft mit Unabhängigkeit und einem Leben ohne Regeln verbunden wird, ihre wahre Bedeutung jedoch viel tiefer geht und besonders von jenen geschätzt wird, die ihre Abwesenheit erfahren.

Die Pfarrerin von Ákos, Gál Lídia Hajnal, begrüßte die Teilnehmer und bat sie, einander mit einem Händedruck oder einer Umarmung willkommen zu heißen. Jugendliche kamen unter anderem aus Ákos, Dobra, Domahida, Érendréd, Érszakácsi, Hadadnádasd, Iriny, Nagykároly-Kertváros, Piskolt, Szilágyszér, Tasnád, Tasnádszarvad, Kraszna, Szilágyperecsen, Zilah und Érszőllős. Sie begrüßte die Anwesenden mit Philipper 4,7: „Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.“

Pfarrer Visky István aus Nagyvárad hielt einen besonders eindrücklichen Vortrag mit dem Titel „Verschlossene Leben – Was sich innerhalb und außerhalb der Gefängnismauern befindet“. Er berichtete über seine Arbeit als Gefängnisseelsorger und stellte die Lebensumstände der Insassen des Hochsicherheitsgefängnisses von Nagyvárad vor. Anhand von Lebensgeschichten zeigte er, wie schnell Menschen hinter Gitter geraten können, und betonte die Wichtigkeit bewusster Entscheidungen, auch bei der Wahl des Freundeskreises. Durch Christus könne der Mensch trotz schwieriger Situationen innere Freiheit erfahren.

Im Laufe des Tages hörten die Jugendlichen die Lieder der Jugendband The One Way, tauschten sich in Kleingruppen über den Vortrag aus, spielten und nahmen an sportlichen Aktivitäten teil. Wer geistliche Ruhe suchte, konnte an einem Gebetsweg teilnehmen oder das „unsichtbare Theater“ ausprobieren. Die Jugendlichen kehrten gestärkt und mit einer neuen Wertschätzung für die Freiheit nach Hause zurück.